Wir über uns

Der Arbeitskreis kritischer Jurist*innen (akj) in Potsdam ist ein Zusammenschluss von jungen Jurist*innen, die sich mit rechts- und allgemeinpolitischen Themen kritisch auseinandersetzen. Wir wollen vor allem einen linksalternativen Raum in einem sonst doch eher konservativ geprägten Studium schaffen. Daher gibt es in unserer Gruppe den Grundkonsens, gegen Unterdrückung und Diskriminierung jeder Art einzustehen. Das heißt, wir begreifen uns explizit als feministisch, antifaschistisch, antikapitalistisch, antirassistisch und stehen ein gegen Homophobie, Transphobie und Antisemitismus.

Eines unserer Ziele ist, Studierende dafür zu sensibilisieren, dass das Recht keine Naturerscheinung, sondern Teil der Gesellschaft ist. Das Recht ist daher immer politisch und kann nicht, wie es im Jurastudium oftmals vermittelt wird, getrennt von politischen Fragen verstanden werden. Wir wollen auch immer wieder in den Diskurs an der Universität, aber auch in der Stadt intervenieren. Deshalb organisieren wir Veranstaltungen, in denen sich kritisch mit Themen auseinandergesetzt wird, wie z.B.  dem Prostituiertenschutzgesetz, den Fortwirkungen von NS-Recht, dem NSU-Prozess oder dem neuen Polizeigesetz in Brandenburg.